Olivenöl

Das flüssige mediterrane Gold

Olivenöl enthält überwiegend Ölsäure, erstarrt zwischen 0°C und 10°C zu einer weichen Masse und besitzt einen charakteristischen Geschmack.

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Unsere Olivenöl-Qualitäten

Wir führen Olivenöl in den folgenden Qualitäten für Sie

Wir bieten alle Olivenölqualitäten an. Die Qualität stellen wir durch eigene „Catadores“ (offiziell anerkannte Paneltester) und unser eigenes Prüflabor auch über einen langen Zeitraum sicher. Man unterscheidet zwischen folgenden Qualitätsstufen:

Olivenöl nativ extra / extra virgin: kaltgepresstes Öl mit weniger als 0,8% freien Fettsäuren. Im Paneltest muss der Fehlermedian bei 0 und der Median der Fruchtigkeit größer 0 liegen.

Olivenöl nativ / virgin: kaltgepresstes Öl mit weniger als 2,0% freien Fettsäuren. Im Paneltest muss der Fehlermedian kleiner 3,5 und der Median der Fruchtigkeit größer 0 liegen.

Lampantöl: kaltgepresstes Öl mit freien Fettsäuren größer 2,0% oder einem Fehlermedian größer 3,5.

Reines Olivenöl: dabei wird auf Grundlage der Olivenölverordnung eine kundenspezifische Mischung aus Olivenöl Raffinat und nativem Olivenöl hergestellt.

Raffiniertes Olivenöl: wird durch physikalische Raffination aus Lampantöl gewonnen.

Der Paneltest ist das von der Europäischen Gemeinschaft eingeführte offizielle Verfahren zur organoleptischen Bewertung von Olivenölen. Dabei werden sowohl geruchliche als auch geschmackliche Eigenschaften eines Öls auf einem normierten Formblatt profiliert, gewichtet und abschließend bewertet. Da es auch schwarze Schafe im Olivenölhandel gibt, setzten wir bei unserer Lieferkette für Olivenöl mit der Qualitätskontrolle bereits auf dem Feld an. Unser Mitarbeiter vor Ort ist geprüftes Olivenölpanel Mitglied und selektiert bei Erntebeginn die hochwertigsten Oliven bei den Kooperativen für unsere Olivenöle. Dadurch können wir auch über einen langen Zeitraum eine gleichbleibend hohe Olivenölqualität anbieten. Nachdem das Olivenöl lichtgeschützt und unter Stickstoff in unseren eigenen Tanks in Leonberg angekommen ist, wird es neben Analysen in unserem eigenen nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Labor einer weiteren sensorischen Analyse, durch ein Mitglied im Deutschen Olivenöl Panel, unterzogen. Erst nach diesen aufwendigen und mehrstufigen Qualitätskontrollen ist das mediterrane Gold für unsere Kunden freigeben.

Verwendung

 Öle & Fette für die Kosmetikindustrie
Kosmetik
Öle & Fette für die Lebensmittelindustrie
Lebensmittel
Öle & Fette für die Pharmaindustrie
Pharmazie
Olivenöl nativ extra Herkunft: Spanien    
Bio Olivenöl nativ extra Ph. Eur.  
Bio Olivenöl nativ extra    
Olivenöl nativ extra Ph. Eur.  
Bio Olivenöl raffiniert
Olivenöl raffiniert Ph. Eur.
INCI Bezeichnung: Olea Europaea Fruit Oil
CAS Nummer: 8001-25-0
Botanischer Name: Olea Europea Sativa

Olivenbaum & Olivenfrucht

Der Olivenbaum gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae), er wird auch „Echter Ölbaum“ genannt. Olivenbäume sind immergrüne Bäume, d.h. sie verlieren zu keiner Jahreszeit ihre Blätter. Sie erreichen Wuchshöhen von 10 bis zu 20 Metern. Die Wurzeln reichen bis zu 6 Meter tief in die Erde. Dadurch kann sich der Olivenbaum auch bei Trockenheit mit Wasser versorgen. Die schmalen, spitz nach vorn zulaufenden Blätter sind auf der Oberseite graugrün und an der Unterseite glänzen sie silbrig. Der Olivenbaum hat seine Blütezeit im Mai. In diesem Monat kann man an jedem Zweig unzählig viele Rispen mit kleinen hellgelben bis weißlichen Blüten finden. Nach der Blüte, also Anfang bis Ende Juni, bilden sich die ersten Olivenfrüchte, die nun viel Wasser und optimale klimatische Bedingungen brauchen, um bis zum Herbst zu schönen, reifen Oliven heranzuwachsen. Ein Ölbaum trägt alle zwei Jahre voll und alle zwei Jahre weniger.

Oliven sind wegen ihrer Bitterkeit roh nicht genießbar, erst nach mehrmaligem Einlegen in eine Salzlake werden die Bitterstoffe ausgeschwemmt und die Oliven essbar. Es wird zwischen schwarzen und grünen Oliven unterschieden. Von Natur aus sind Oliven im unreifen Zustand zunächst grün und verfärben sich erst während des Reifungsprozesses auf natürliche Weise über Violett bis hin zu fast Schwarz.

Der Olivenbaum gedeiht in allen Gebieten, welche keine extremen Klimabedingungen aufweisen. Passend für den Olivenbaum ist das mediterrane Klima, also bei Jahresmitteltemperaturen von 15°C bis 20°C und Jahresniederschlägen von 500 mm bis 700 mm, mindestens sind 200 mm nötig. Der Olivenbaum kann hohe Hitze ertragen, dafür ist er aber sehr frostempfindlich.

Die ersten Früchte trägt ein Olivenbaum nach vier bis zehn Jahren. Es dauert außerdem zwischen zehn und fünfzehn Jahren, bis der Baum ausgewachsen ist und die volle Menge an Früchten tragen kann. Dafür beträgt die Lebenserwartung eines Olivenbaums 100-200 Jahre. Durchschnittlich erhält man pro Baum jährlich ungefähr 20 kg Oliven. Da der Ertrag bei knorrigeren Olivenbäumen größer ist, werden die Bäume in den Hainen beschnitten.

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Anbau & Ertrag

Der wilde Olivenbaum stammt aus einem disjunkten Areal, ein weit auseinanderliegendes, nicht zusammenhängendes natürliches Vorkommen. Dazu zählen das Mittelmeergebiet, der Nahe Osten und Südafrika. Heute stammen circa 98 % der Weltolivenernte aus dem Mittelmeergebiet. Mehrere Versuche, das Anbaugebiet des Olivenbaums Richtung Norden zu erweitern, schlugen letztendlich immer wieder fehl. Heute wird der Baum neben dem Hauptanbaugebiet Mittelmeerraum auch in Nord- und Südamerika, Australien, Südafrika und Japan angebaut. Diese Anbaugebiete liegen alle zwischen dem 30. und 45. Grad nördlicher bzw. südlicher Breite.

Die Haupterntezeit der Oliven liegt zwischen November und Februar. Kurz vor der Vollreife werden die Oliven geerntet. Dabei unterscheidet man zwischen den drei Erntemethoden Pflücken vom Baum, Auflesen der herabgefallenen Oliven, Schütteln und Auflesen der Oliven (teilweise auch durch Erntemaschinen).

Hintergrund / Geschichte

Der Olivenbaum wird bereits seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. Als Nutzpflanze kultiviert. Als eine der ältesten Kulturpflanzen weltweit wurde der Olivenbaum bereits in der Bibel, vor allem als Symbol für den Frieden, häufig erwähnt. Ein Beispiel dafür ist die Geschichte der Arche Noah, als die Taube mit einem Ölzweig zurückkehrt, was neues Leben und Hoffnung verheißt.

Auch im antiken Griechenland wurden große Mengen Olivenöl hergestellt und im Mittelmeerraum gehandelt. Damals wurde das Öl zur Körperpflege, Wundbehandlung, Lampenbrennstoff und natürlich auch als Speiseöl verwendet.

Einer Sage zufolge gab es den ersten Olivenbaum dort, wo sich heute die Akropolis von Athen befindet. Die Göttin der Weisheit, Athene und der Gott des Meeres, Poseidon stritten um die Namensgebung und die Macht der größten Stadt Attikas. Also sollte jeder der beiden der Stadt ein Geschenk machen, wovon das wertvollere gewinnt. Poseidon schenkte der Stadt eine Quelle, Athene hingegen einen Olivenbaum. Der Baum spendete Nahrung, Olivenöl und Holz. Damit hatte Athene den Streit gewonnen und die Stadt wurde zu Ehren Athenes benannt.

Unsere Verpackungen

25.000 kg
Tankzug

900 kg
IBC

190 kg
Fass

27 kg
Kanister


Generelle Haltbarkeit: IBC & Kanister 6 Monate, Fass 18 Monate

Nährwerte & Zusammensetzung

Nährwert(pro 100 g)
Energie3700 kJ / 900 kcal
Fett100 g
Gesättigte Fettsäuren15 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren79 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren6 g

Verhältnis Fettsäuren

Zusammensetzung

C18:1 Ölsäure56 – 85 %
C18:2 Linolsäure3,5 – 20 %
C18:3 Linolensäuremam. 1,2 %

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