Erdnussöl

Das unterschätze Superöl

Erdnussöl hat einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Der Rauchpunkt von Erdnussöl liegt bei etwa 160 °C, der von raffiniertem bei ca. 207 °C.

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Unsere Erdnussöl-Qualitäten

Wir führen Erdnussöl in den folgenden Qualitäten für Sie

Erdnussöl kaltgepresst

Erdnussöl kaltgepresst

Erdnussöl gepresst geröstet

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Erdnussöl raffiniert Ph. Eur.

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Bio Erdnussöl kaltgepresst

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Bio Erdnussöl raffiniert Ph. Eur.

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Verwendung

 Öle & Fette für die Kosmetikindustrie
Kosmetik
Öle & Fette für die Lebensmittelindustrie
Lebensmittel
Öle & Fette für die Pharmaindustrie
Pharmazie
Erdnussöl kaltgepresst  
Erdnussöl gepresst geröstet    
Erdnussöl raffiniert Ph. Eur.
Bio Erdnussöl kaltgepresst  
Bio Erdnussöl raffiniert Ph. Eur.  
INCI Bezeichnung: Arachis Hypogaea Oil
CAS Nummer: 8002-03-7
Botanischer Name: Arachis hypogaea L.

Erdnusspflanze & Erdnuss

Erdnussöl wird aus den geschälten Samen von Arachis hypogaea L. gewonnen. Die Erdnuss gehört, wie Bohnen und Erbsen, zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae). Auf diese Verwandtschaft deutet auch der englische Name „peanut“ hin, der so viel bedeutet wie „Erbsen-Nuss“. Die Erdnuss ist eine Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae). Da sich ihre in der Erde reifenden Früchte, im Gegensatz zu denen der anderen Schmetterlingsblütler nicht öffnen, sondern geschlossen bleiben, werden die Früchte im allgemeinen Sprachgebrauch einfach als Nüsse bezeichnet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Hülsenfrüchten sind Erdnüsse allerdings roh genießbar.

Die Erdnusspflanze ist eine einjährige krautige Pflanze und wird zwischen 40 und 80 cm hoch. Sie bildet in der Regel eine etwa 50 cm lange ausgeprägte Pfahlwurzel und zahlreiche Seitentriebe, die je nach Subspezies eher aufrecht oder kriechend angesetzt sind. Das Laub ist paarig gefiedert und besteht aus vier Einzelblättchen. Die Fiederblättchen sind ganzrandig und eiförmig. Die Entwicklung und Fruchtbildung dauert etwa 180 Tage. In der ein- bis zweimonatigen Blütezeit öffnen sich in den Blattachseln beständig neue gelbe Blüten oder Blütenbüschel. Wenn ihre Blüte verwelkt ist, werden die Blütenstängel länger, krümmen sich nach unten und wachsen wieder in die Erde hinein. Dort, in der Dunkelheit der Erde, entwickeln sich aus den Samen dann die Früchte, die Erdnüsse. Die unterirdisch wachsende Erdnuss erreicht eine Länge von 2 bis 6 cm. Der Durchmesser beträgt ein bis anderthalb Zentimeter.

Die Erdnusspflanze verträgt keinerlei Frost. Heute wird die Erdnuss weltweit in warmen Gebieten angebaut.

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Anbau & Ertrag

Die Hauptanbauländer und auch die Hauptexporteure von Erdnüssen sind die USA, Argentinien, Sudan, Senegal und Brasilien. Die Exporte dieser fünf Länder zusammen machen über 70 % des gesamten weltweiten Exports an Erdnüssen aus. Zwei große Produzenten von Erdnüssen sind China und Indien. Diese beiden Länder nutzen Ihre Erdnussproduktion jedoch hauptsächlich, um die heimische Nachfrage zu bedienen und spielen im Export eine untergeordnete Rolle. Hauptimportländer für Erdnüsse sind die Europäische Union, Kanada und Japan.

Für die Ernte wird die gesamte Pflanze aus der Erde herausgenommen. Die Früchte werden aus dem Wurzelballen herausgelöst und gereinigt. Die Frucht wird 2-4 Wochen lang getrocknet, um den Wassergehalt von 40% auf 5% bis 7 % zu reduzieren. In warmen Ländern geschieht dies durch Lufttrocknung im Freien. Nach der Trocknung werden die Nüsse gedroschen oder gebrochen und gegebenenfalls noch geschält bevor sie in der Ölmühle durch Pressung zu Erdnussöl verarbeitet werden. Die Samen enthalten ca. 45 % Öl.

Hintergrund / Geschichte

Die Wildform der schon um 3000-2000 v. Chr. in den Anden Kolumbiens domestizierten Erdnuss stammt vermutlich aus Brasilien und wurde erstmalig 1547 von dem Spanier Oviedo beschrieben. Im 16. Jahrhundert gelangte sie mit dem Sklavenhandel nach Afrika. Von dort weiter nach Indien, auf die Philippinen und nach China. Erst im 19. Jahrhundert gewann die Erdnuss Bedeutung in Europa. Ihre ursprüngliche Heimat ist Südamerika. Die dort lebenden Inkas gaben ihren Toten Erdnüsse mit ins Grab, wohl damit sie im Jenseits etwas zu Essen hatten. Die Ureinwohner gaben der Erdnuss den Namen „tlacacáhuatl“ (Nahuatl bedeutet „Kakaobohne der Erde“). Davon stammen heute noch die französische und spanische Bezeichnungen für Erdnüsse ab, cacahuète und cacahuete.

Unsere Verpackungen

25.000 kg
Tankzug

900 kg
IBC

190 kg
Fass

27 kg
Kanister


Generelle Haltbarkeit: IBC & Kanister 6 Monate, Fass 18 Monate

Nährwerte & Zusammensetzung

Nährwert(pro 100 g)
Energie3700 kJ / 900 kcal
Fett100 g
Gesättigte Fettsäuren19 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren61 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren20 g

Verhältnis Fettsäuren

Zusammensetzung

C16:0 Palmitinsäure5 – 14 %
C18:1 Ölsäure35 – 76 %
C18:2 Linolsäure8 – 43 %

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