Schwarzkümmelöl

Das orientalische Öl

Schwarzkümmelöl hat einen außergewöhnlich hohen Wert an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sowie ätherischen Ölen, wodurch ihm viele heilende Wirkungen nachgesagt werden.

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Unsere Schwarzkümmelöl-Qualitäten

Wir führen Schwarzkümmelöl in den folgenden Qualitäten für Sie

Verwendung

 Öle & Fette für die Kosmetikindustrie
Kosmetik
Öle & Fette für die Lebensmittelindustrie
Lebensmittel
Öle & Fette für die Pharmaindustrie
Pharmazie
Schwarzkümmelöl kaltgepresst ägyptische Saat
Bio Schwarzkümmelöl kaltgepresst ägyptische Saat
INCI Bezeichnung: Nigella Sativa Seed Oil
CAS Nummer: 90064-32-7
Botanischer Name: Nigella Sativa

Echter Schwarzkümmel

Schwarzkümmelöl wird aus den Samenkörnern des echten Schwarzkümmels gewonnen. Der Schwarzkümmel (lat. Nigella) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und ist mit etwa 20 Arten im Mittelmeerraum beheimatet. Die bis zu 25 – 60 cm hohe, einjährige, krautige Pflanze ist leicht behaart und besitzt auffällig gefiederte Blätter mit einer Blattbreite von bis zu 2 mm. Die weißen, blauen oder violetten, endständig sitzende Blüten, sind an den Spitzen grünlich oder bläulich gefärbt.

Nach der Blütezeit von Juni bis August bildet Nigella sativa bis zu zwei cm lange mohnähnliche Kapseln, in denen sich über 100 Samenkörner befinden. Die Samen sind circa 2 mm groß, länglich, kantig, etwas gebogen, schwarz und riechen angenehm muskatartig. Bei der Ernte werden die Halme zunächst abgemäht und zum Trocknen in Bündeln auf Tücher gelegt und regelmäßig gedreht. Anschließend werden die Samenkörner aus der Kapsel gedroschen und nochmals getrocknet. Die Samen enthalten ca. 20 – 40 % Fett. Geschmacklich erinnert Schwarzkümmel leicht an Sesam mit einer leichten Kreuzkümmelnote.

Schwarzkümmel ist weder mit Kümmel noch mit Kreuzkümmel verwand. Ein Verwandter ist die in unseren Gärten vorkommende Zierpflanze „Jungfer im Grünen“ (Nigella damascena).

Die Samen werden bevorzugt in sonnenreichen Anbaugebieten im Frühjahr ausgesät und im Sommer geerntet.

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Anbau & Ertrag

Die Haupterntezeit von Schwarzkümmel liegt im September, sobald die Pflanzen von unten beginnen abzusterben.

Heimisch ist die Pflanze in Nordafrika, vor allem in Ägypten, wo sie in Kulturen angebaut wird. Weitere Anbaugebiete sind Indien, Türkei, Irak, Nordafrika und im Mittleren Osten.

Hintergrund / Geschichte

Bereits seit mehr als 2.000 Jahren wird Schwarzkümmel im Orient als pfefferartiges Gewürz und Medizin verwendet.

Die historischen Wurzen von Schwarzkümmel geht auf Aussagen von Mohammeds (570–632 n. Chr.) zurück, welcher vor ca. 1.500 Jahren gesagt haben soll „Schwarzkümmel heilt jede Krankheit, außer den Tod.“ Doch schon lange vor dieser Aussage glaubte man an die besondere Wirkung von Schwarzkümmel. Im Grab von Pharao Tut-ench-amun fand sich eine Flasche Schwarzkümmelöl als Beigabe für das Leben nach dem Tod. Auch der islamische Arzt Ibn Sina beschrieb im zehnten Jahrhundert in seinem Buch „Das Buch der Genesung der Seele“ die heilende Wirkung von Schwarzkümmel.  Dieses Buch war über ein halbes Jahrtausend das Standardwerk an europäischen Universitäten. In der ägyptischen Volksmedizin wird Schwarzkümmel heute noch als blähungsmindernder und harntreibender Tee und sein ausgepresstes Öl zur Behandlung der oberen Luftwege empfohlen. In der indischen ayurvedischen Medizin findet vor allem seine angeblich milchsteigernde Wirkung bei stillenden Müttern Beachtung.

Eine Unterart von Schwarzkümmel, die Nigella Sativa stammt aus Nordafrika, Südeuropa sowie Vorderasien, wo ihre Samen schon früh als Gewürz und in der Heilkunde verwendet wurden.

Der Echte Schwarzkümmel (Nigella sativa) wurde wegen seiner radförmigen Blüten mit dem Volksnamen „Katharinenblume“ belegt. Diese Blüte erinnert an das Marterrad der Heiligen Katharina. Weitere Volksnamen sind Kookäem, Kookämer, Schwarzkümmel, schwarzer Kreuzkümmel.

Auch heute noch streut man die schwarzen Samen, die im asiatischen Raum auch als black onion seed („schwarzer Zwiebelsamen“) bezeichnet werden, ähnlich wie Sesam auf Fladenbrot. Im deutschen Handel ist er oft unter der Panjabi-Bezeichnung Kalonji erhältlich. Schwarzkümmelsamen sind ein Bestandteil der bengalischen Gewürzmischung Panch Phoron.

Unsere Verpackungen

900 kg
IBC

190 kg
Fass

27 kg
Kanister


Generelle Haltbarkeit: IBC & Kanister 6 Monate, Fass 18 Monate

Nährwerte & Zusammensetzung

Nährwert(pro 100 g)
Energie3700 kJ / 900 kcal
Fett100 g
Gesättigte Fettsäuren16 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren25 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren59 g

Verhältnis Fettsäuren

Zusammensetzung

C16:0 Palmitinsäure8 – 14 %
C18:1 Ölsäure18 – 30 %
C18:2 Linolsäure50 – 65 %

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